Gut zu wissen

Wertvolle Informationen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen und Unfallprävention

Auf dieser Seite haben wir Ihnen eine Reihe von guten Angeboten, Webseiten und Telefonnummern zusammengestellt, die Ihnen speziell rund um Erste Hilfe von Kindern bzw. Unfallprävention entsprechend weiterhelfen können. 


Bundesarbeitsgemeinschaft 
„Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“

Unfälle sind das größte Gesundheitsrisiko für Kinder. Jedes Jahr verunglücken 1,7 Millionen Kinder. 200.000 Kinder werden stationär im Krankenhaus behandelt. Etwa zwei Drittel aller Kinderunfälle passieren im Haushalt oder in der Freizeit. Man geht davon aus, dass sich rund 60 Prozent dieser Unfälle vermeiden lassen. Aus diesem Grund wurde 1997 auf Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kindersicherheit ins Leben gerufen, dem 2002 der gemeinnützige Verein Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ folgte.

 

Der Verein rückt das Thema Kinderunfälle ins öffentliche Bewusstsein und verfolgt das Ziel, die hohe Zahl an unfallbedingten Verletzungen in Deutschland zu reduzieren. Unter der Plattform www.kindersicherheit.de können sich Eltern und Betreuungspersonen über Unfallrisiken informieren und finden gleichzeitig wichtige Sicherheitstipps, wie sie Kinderunfälle im Alltag vermeiden können.

Erste Hilfe am Kind

Wussten Sie, dass schnell eingeleitete Erste Hilfe Maßnahmen in schweren und lebensbedrohlichen Notfällen die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Kindes um bis zu 70 % erhöhen können? Leider tun dies aber nachweislich nur knapp 15 % der Deutschen auch tatsächlich. Der Hauptgrund dafür: Die Angst etwas falsch zu machen.

 

Der interaktive Online-Videokurs „Das Notfall-ABC“ macht Sie auf sensible Art und Weise fit für Erste Hilfe am Kind. Lernen Sie, wie Sie Notfälle beim Säugling und Kleinkind schnell erkennen können und was dann zu tun ist. Einfache theoretische Grundlagen ergänzt durch praktische Übungen zum Mitmachen schenken Ihnen die Sicherheit im Fall der Fälle schnell und richtig handeln zu können.

 

Anbieter dieses Kurses ist Frank Klink, der seit über 15 Jahren als examinierter Notfallsanitäter selbst im Rettungsdienst im Einsatz ist. Seit 2015 ist Herr Klink zudem als freiberuflicher Dozent und Berater in den Bereichen Notfallmedizin und Erste Hilfe tätig. Er verfügt über viele Zusatzqualifikationen und ist auch ein in jeder Hinsicht anerkannter Ausbilder für Erste Hilfe und speziell Erste Hilfe am Kind.

 

Der „Notfall-ABC-Kurs“ ist geeignet für Eltern und Großeltern, aber auch für Au-Pairs und Babysitter, sowie alle anderen, die beruflich oder privat mit Säuglingen und (Klein)kindern zu tun haben.



Kinderunfälle – ein Risiko, das sich verringern lässt

Die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendliche sind Unfälle. Oft geschehen sie aufgrund von Gefahrenquellen, die leicht übersehen oder nicht als solche erkannt wurden.

 

Wenn Eltern und Betreuungspersonen die Risiken kennen, lassen sich gefährliche Situationen leichter vermeiden. Wer gut informiert ist, kann Kinder vor Unfällen bewahren.

 

Das Portal gesund.bund.de des Bundesministeriums für Gesundheit bietet verlässliche Gesundheitsinformationen zu Krankheiten, Vorbeugung, Pflege und Gesundheit. Zu dem Angebot gehören auch unter der Rubrik „Gesund aufwachsen“ wichtige Hinweise zu Unfall- und Verletzungsprävention bei Kindern. 

Broschüre „Kinder zu Fuß im Straßenverkehr“

Bild Broschüre Kinder zu Fuß im Straßenverkehr - Quelle: Deutsche Verkehrswacht

Mit der kleinen Broschüre „Kinder zu Fuß im Straßenverkehr“ wird Eltern gezeigt, wie sie ihren Kindern helfen können, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen.

 

Herausgegeben wird diese sehr gelungene Broschüre von der Deutschen Verkehrswacht e.V. mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.



Informationszentrale gegen Vergiftungen

Die Informationszentrale gegen Vergiftungen am Zentrum für Kinderheilkunde des Universitätsklinikums Bonn berät als Giftnotruf jährlich über 32.000 Anfragen zu akuten oder chronischen Vergiftungen im Kindes- und Erwachsenenalter.

 

Aufgrund der mitgeteilten Fakten kann entschieden werden,

  • ob es sich um die harmlose Einnahme nichttoxischer Substanzen handelt
  • ob eine unverzüglich Magenentleerung oder Giftbindung erforderlich ist
  • ob eine klinische Beobachtung oder Behandlung durch einen Arzt erforderlich ist oder
  • ob es sinnvoll ist, sofort den Notarzt zu alarmieren

 

Die Beratung erfolgt durch speziell ausgebildete Ärzte, die das Risiko von Fall zu Fall einschätzen und eine sachgerechte Auskunft geben können. Nähere Infos rund um das Thema Vergiftungen (was zu tun ist bei einer Vergiftung bzw. wie man Giftunfälle vermeiden kann) erhalten Sie unter https://gizbonn.de

 

Bei Verdacht auf einer Vergiftung Ihres Kindes erhalten Sie rund um die Uhr telefonische Hilfe unter:

0228 / 19 240