Der Maulwurf konnte sich kaum beruhigen. "Erzähl weiter!", forderte er Benny auf. "Sie lag also da, als ob sie schliefe.",
setzte Benny die Geschichte fort. "Natürlich blieb ich bei ihr sitzen, summte und streichelte weiter ihren Kopf.
Ich war so vertieft darin, dass ich zunächst gar nicht merkte, wie es neben uns lauter wurde. Plötzlich waren da
viele andere Hasen und ein Krankenwagen mit Sanitätern, und alle stürmten auf uns zu. Ein Hasen-Pärchen – wahrscheinlich
ihre Eltern – hielten sich weinend in den Armen und sahen den Sanitätern zu, wie sie die Kleine auf einen seltsamen
Schiebewagen legten. Damit war ich ja auch einverstanden, denn mehr hätte ich selbst ja nicht tun können.
Aber dann
schnappte mich einer der Männer und legte mich dem Mädchen auf den Bauch." Wieder unterbrach ihn Hugo. "Ja, hattest
du denn keine Angst?" Benny überlegte kurz. "Nun ja, zuerst war ich schon ziemlich erschrocken, aber dann dachte ich,
dass ich sowieso nichts besseres vor hatte. Außerdem wollte ich gerne wissen, wie es mit dem Mädchen weiter gehen würde.
Allerdings kam noch ein kritischer Moment, als die Mutter sich mit in den Krankenwagen setzte. Sie kannte mich ja nicht.
Also nahm sie mich mit spitzen Fingern – als ob ich ein Schmutz-Bär wäre – und wollte mich in die nächste Ecke schmeißen.
Aber Gott sei Dank sah das der Sanitäter und sagte zu ihr: "Lassen Sie den Bär ruhig bei ihr liegen, er richtet keinen
Schaden an. Im Gegenteil, als wir sie auf die Trage gehoben haben, wollte sie ihn nicht loslassen und sagte "Bär". Ich
denke, er tröstet sie."
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