"Also, es war an einem Tag wie heute. Das Wetter war toll und die ganze Welt war hell und freundlich, nur ich fühlte mich
traurig und einsam. Ich lief vor mich hin und hatte niemanden, mit dem ich reden konnte, dem ich Witze erzählen konnte
oder auch mal sagen konnte, wie alleine ich mich manchmal fühlte.", fing Benny an zu erzählen. „Das hört sich aber traurig
an.", seufzte Hugo. "War es auch.", entgegnete Benny „Ich trottete also vor mich hin – du würdest es nicht glauben, aber
mein Kopf und meine Schultern hingen so weit herab, dass ich fast darüber gestolpert wäre, so niedergeschlagen war ich.
Aber dann, als ich zufällig hoch schaute, sah ich ein kleines Hasen-Mädchen auf einem Fahrrad den Berg vor mir herunter
rasen, genau auf mich zu. Ich merkte gleich, dass irgendetwas nicht stimmte, denn sie war viel zu schnell. Und da
passierte es auch schon. Sie kam mit ihrem Vorderrad auf einen Stein. Der Lenker verdrehte sich und das Mädchen stürzte
Hals über Kopf in den Graben neben dem Weg. Ich hört noch einen Schrei, dann war Ruhe. Schnell rannte ich hin. Sie lag
bewegungslos da. Eines ihrer langen Ohren war verdreht und am Kopf hatte sie eine riesige Beule. Zuerst wusste ich gar
nicht, was ich machen sollte - sie sah so hilflos aus. Aber dann setzte ich mich einfach neben sie, summte ein Lied vor
mich hin und streichelte ganz sachte ihren Kopf. Und tatsächlich erwachte sie. Sie schaute mich an, lächelte und machte
die Augen wieder zu. Sie schien gar keine Schmerzen zu haben." "Wow!", sagte Hugo, der ganz gefangen von der Geschichte
war. "Und du hast nur ein Lied gesummt und ihren Kopf gestreichelt? Das ist ja kaum zu glauben!".
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