Benny-Bär ging spazieren. Er war zufrieden und schaute sich den blauen Himmel, die grünen Wälder und die bunten
Wiesen an – alles war wunderbar. Und wie er so mit hoch erhobenen Kopf, die Nase in die Luft gestreckt vor sich hin
wanderte, wäre er fast über einen Maulwurf gestolpert, der immer wieder im Kreis herum lief und murmelte:"Wo bin ich?
Wo ist meine Wohnung? Wo bin ich?"
Benny schaute sich das eine Weile an und überlegte. Bekanntlich sehen Maulwürfe ja nicht so gut und offensichtlich
hatte dieser hier ein Problem. "Kann ich dir helfen?", fragt Benny. Der Maulwurf drehte noch zwei Runden bevor er
sich schnaufend hinsetzte und zu Benny-Bär hinauf blinzelte. "Wer bist du?", fragte er, und Benny ließ sich neben
ihm nieder und antwortete: "Ich bin Benny, der Tröster-Bär, und wie heißt du?" "Ich heiße Hugnold Egon Wilfried
Josef Buddeltief, aber du kannst ruhig Hugo zu mir sagen. Und was ist denn ein Tröster-Bär?" „Das ist jemand, der
anderen hilft, die in Not sind.", erklärte Benny. "Kannst du mir dann auch helfen? Ich habe mich verlaufen und finde
jetzt nicht mehr nach Hause."
Hugo schaute Benny hoffnungsvoll an. "Ja, da bin ich ganz sicher. Du musst mir nur beschreiben" wie dein Zuhause
aussieht und zusammen finden wir es bestimmt.", sagte Benny zuversichtlich und setzte hinzu: "Aber möchtest du erst
die Geschichte hören, wie ich überhaupt ein Tröster-Bär geworden bin?" "Au ja!", rief Hugo. Er war zufrieden, dass er
einen so lieben Helfer gefunden hatte, setzte sich bequem hin und sperrte die Ohren auf.
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